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Tiefkühlkost


Tiefkühlkost ist die Bezeichnung für industriell hergestellte Lebensmittel, die durch das Verfahren der Tiefkühlung konserviert werden. Zur Tiefkühlkost zählen sowohl tiefgefrorene Zutaten für die Weiterverarbeitung als auch Fertiggerichte.
Zu den "Anbietern von Tiefkühlkost" zählen wir sowohl deren Hersteller, als auch die spezifischen Handelsformen.
(Vertiefende Informationen erhalten Sie im weiteren Verlauf dieser Seite)

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Designleistungen für Anbieter von Tiefkühlkost
Eigler & Hemann, F: Packungsgestaltung für Coraya

Direktmarketing für den Absatz von Tiefkühlkost

Events für Anbieter von Tiefkühlkost

Klassik / Werbung für Anbieter von Tiefkühlkost
Ogilvy, D: Markenarbeit für Langnese Cremissimo

Multimedia für Anbieter von Tiefkühlkost

Öffentlichkeitsarbeit für Anbieter von Tiefkühlkost

Promotions / Verkaufsförderung für Anbieter von Tiefkühlkost
FRED FOX, D: bofrost* Promotionaktion „Frische hat immer Session“
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Wikipedia Veröffentlichung zum Stichwort „Tiefkühlkost“
(Stand: November 09) (Autoren).

Tiefkühlkost (umgangssprachlich auch TKK) ist die Bezeichnung für industriell hergestellte Lebensmittel, die durch das Verfahren der Tiefkühlung konserviert werden. Zur Tiefkühlkost zählen sowohl tiefgefrorene Zutaten für die Weiterverarbeitung als auch Fertiggerichte. Die Lagertemperatur von Tiefkühlkost darf höchstens -18 °C betragen.

Die Definition in der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel (TLMV) lautet: „Tiefgefrorene Lebensmittel (...) sind Lebensmittel, die einem geeigneten Gefrierprozess (Tiefgefrieren) unterzogen worden sind, bei dem der Bereich der maximalen Kristallisation entsprechend der Art des Lebensmittels so schnell wie nötig durchschritten wird, mit der Wirkung, dass die Temperatur des Lebensmittels an allen seinen Punkten nach der thermischen Stabilisierung mindestens minus 18 Grad Celsius beträgt, und mit einem Hinweis darauf, dass sie tiefgefroren sind, in den Verkehr gebracht werden.“

Geschichte
Bereits Alexander der Große ließ während des Persischen Krieges Gruben mit Eis füllen, um darin Wein und andere Nahrungsmittel zu kühlen. Kaiser Nero nutze Schnee und Eis von den Bergen des Apennins, mit denen er Früchte für Festgelage frisch hielt. Die Entwicklung der Kältetechnik beginnt jedoch viel später. Um das Jahr 1550 soll der spanische Arzt Blasius Villafranka die Abkühlung von Wasser durch die Beigabe von Salpeter in Rom gelehrt haben. Diese Methode entdeckte bereits im Jahr 1525 Professor Zimara in Padu. Bis zum Jahr 1740 wurden 15 verschiedene Gemische gefunden, mit denen Temperaturen bis zu -32 Grad Celsius erreicht werden konnten. Im Jahr 1844 schließlich stellt John Garry seine Kühlmaschine zur Herstellung von Eis vor, für die er im Jahr 1851 ein US Patent erhält. Die Nutzung beschränkt sich jedoch in erster Linie auf Air Conditioner für Hospitäler. Die erste Absorber-Kältemaschine baut Ferdinant Carré im Jahr 1860. Von ihr werden 400 Stück hergestellt und finden Verwendung in Handelsschiffen, die Fleisch aus Australien und Südamerika in die neuen Industriegebiete Englands und den USA bringen. Ihren eigentlichen Anfang findet die Kälteindustrie im Jahr 1874 mit Carl von Linde. Er erfindet eine Kältemaschine mit Ammoniakverflüssigung durch Kompression. Bis zum Jahr 1911 wird damit aber hauptsächlich Kunsteis hergestellt. Erst danach beginnt die Entwicklung der industriellen Haltbarmachung von Lebensmittel durch Tiefgefrieren. Eine Beobachtung durch den Biologen Clarence Birdseye (1886-1956) sollte dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Auf einer Forschungsreise nach Labrador sah er, wie Eingeborene bei -45 Grad Celsius Fische fingen, die sofort gefroren, als sie aus dem Wasser kamen. Später zubereitet, schmeckten sie wie frisch aus dem Wasser. Die praktische Umsetzung dieser Entdeckung gelang durch den dänischen Fischimporteur A.J.A. Ottensen. Er fand heraus, dass in einer Sole mit einem Salzgehalt von 28,9 Prozent Salz und den neuen Kältemaschinen Temperaturen von -21 Grad Celsius erreichbar waren. Damit konnte er ganze Fische innerhalb von ein bis drei Stunden bis in den Kern auf -20 Grad Celsius einfrieren. Für seine Entdeckung erhielt Ottensen im Jahr 1911 ein Patent. Es stellt die Basis der industriellen Herstellung unserer heutigen Tiefkühlkost dar.

1930 startet in Amerika die Vermarktung: In zehn Lebensmittelgeschäften in Springfield, Massachusetts, wird von der Firma Birdseye (s. Clarence Birdseye) zum ersten Mal Tiefkühlkost unter der Marke Birds Eye verkauft. Zum Sortiment gehört neben Gemüseprodukten wie Spinat vor allem Obst und Fisch in filetierter Form. Es folgen Fruchtsäfte und die ersten Teilfertiggerichte. Den Durchbruch in Deutschland schaffte Tiefkühlkost 1955, als sie zum ersten Mal auf der Anuga ausgestellt wird. Im Jahr 1957 fand sie sich dann erstmals in Deutschlands Truhen: Es waren Fischstäbchen und Spinat. Die erste tiefgefrorene Fertigmahlzeit, das sogenannte TV-Dinner, wird in den 1950er-Jahren von Gerry Thomas in den USA entwickelt.

Produkte
Die Produktpalette reicht von Gemüse und Gemüseprodukten wie Pommes frites über Fleisch und Fleischprodukte, Fisch und Fischprodukte bis zu kompletten Mahlzeiten (Fertigprodukte). Speiseeis fällt nicht unter den Begriff Tiefkühlkost, da es nicht zwingend bei höchstens -18 °C gelagert werden muss. Im Haushalt selbst eingefrorene Lebensmittel werden als Gefriergut bezeichnet und häufig bei höheren Temperaturen (-12 °C) aufbewahrt.

Zu unterscheiden sind:
Küchenfertige Rohprodukte: bspw. Gemüse oder Obst, das schon fertig geputzt und zerkleinert ist.
Garfertige Produkte: wie Fischstäbchen, die nur noch gebraten werden müssen.
Verzehrsfertige Produkte: stellen ein komplettes Menü dar und müssen für den Verzehr nur noch auf die richtige Temperatur gebracht werden.

Tiefkühlkost wird industriell und weitgehend auch maschinell gefertigt und gelangt über verschiedene Vertriebswege über den Einzelhandel oder Heimdienste zum Verbraucher. Tiefkühlkost unterliegt dabei den Vorschriften der Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel (TLMV), z. B. bezüglich der erlaubten Temperaturschwankungen von maximal drei Grad Celsius bei Umladevorgängen (s. Tiefkühlkette).

Zum industriellen Einfrieren kommen verschiedene Tiefgefrierverfahren zum Einsatz, abhängig von der Art des Lebensmittels. Gemüse wird zudem vorher häufig blanchiert. Industriell hergestellte Tiefkühlkost ist durch das Schockfrosten länger haltbar als selbst eingefrorene Lebensmittel in der häuslichen Gefriertruhe, die mit deutlich wärmeren Temperaturen arbeitet.

Wichtig für den Erhalt der Qualität von Tiefkühlkost ist die Einhaltung der Tiefkühlkette vom Erzeuger bis zum Zeitpunkt der Zubereitung.

Qualität
Wissenschaftler sind sich einig, dass das Tiefgefrieren die schonendste Konservierungsform für Lebensmittel ist. Zudem ist der Vitamin- und Nährstoffgehalt bei tiefgefrorenen Produkten auch nach mehreren Monaten noch deutlich höher als bei Lebensmitteln, die nur wenige Tage bei Zimmertemperatur gelagert wurden.

Herstellung
Für die Herstellung von Tiefkühlkost kommen heute verschiedene Tiefgefrierverfahren zum Einsatz. Die meisten Verfahren führen die Kühlung in wenigen Minuten herbei. Bei der industriellen Herstellung hat sich die kostengünstige Sprühkühlung verbreitet. Hier werden die Nahrungsmittel (meist Fleisch) mit lebensmitteltechnisch neutralen, tieftemperaturigen Flüssigkeiten oder Gasgemischen (z. B. Stickstoff, Kohlenstoffdioxid) besprüht, was dem Kühlgut rundum schnell und schonend Wärme entzieht. Bei einer nachfolgenden leichten Erwärmung um einige Grad verflüchtigen sich die Kühlmittel wieder. Der Kühlvorgang wird meist durch Fließbänder ermöglicht.

Wesentlich schneller erfolgt die Kühlung beim Eintauchen in verflüssigte Gase, was jedoch technisch ineffektiver ist und heute industriell nicht eingesetzt wird. Daneben gibt es die klassische Kühlung durch einfaches Einlagern der Nahrungsmittel in Tiefkühlhäuser, die auch als Lagerhallen benötigt werden. Für das Einlagern frischer Waren werden hier oft abgetrennte Schleusen oder Eingangsräume verwendet, in denen die Temperatur im Vergleich zur übrigen Halle niedriger ist, um ein schnelles Einfrieren zu ermöglichen und die Hallenkühltechnik nicht zu überlasten.

Bei der Herstellung von Tiefkühlkost gelten strenge Arbeitsschutzbestimmungen. Insbesondere die Sprühkühlung ist lebensgefährlich. Schutzkleidung ist vorgeschrieben. In Türen zu Räumen mit Tiefkühltechnik dürfen in Deutschland keine Schlösser eingebaut werden, es sei denn sie können unabhängig vom Schließzustand von innen ohne Kraftaufwand geöffnet werden, wobei die Tür beim Lösen des Mechanismus von allein aufspringen muss und nicht erneut zufallen darf. Dazu werden oft einfache frostsichere Hebelverschlüsse eingebaut, die durch ihr Eigengewicht die Tür bei leichtem Handdruck von innen öffnen lassen.

Verbrauch
Nach Angaben des Deutschen Tiefkühlinstitutes wurden in Deutschland 2008 knapp 3,2 Millionen Tonnen Tiefkühlkost verzehrt (pro Person 39,0 kg). Davon gingen 53,9 % in den Lebensmittelhandel, 46,1 % in die Außer-Haus-Verpflegung. Der wertmäßige Umsatz betrug 11,0 Mrd. Euro.

Deutschland
Der gesamte Absatz an Lebensmittelhandel (inkl. Heimdienste u. Discounter) sowie Großverbraucher (Gastronomie, Kantinen, Anstalten etc.) in Deutschland betrug im Jahr 2008 rund 3,2 Mio. Tonnen.

Umweltaspekte
Tiefkühlkost belastet durch die Herstellung der Zutaten, Verpackung, Kühlung und Transporte, wie andere Lebensmittel auch, die Umwelt. Die spezifischen Umweltbelastungen von tiefgekühlten Lasagne-Fertiggerichten wurden in einer Ökobilanz untersucht. Dabei wurden unterschiedliche Varianten verglichen. Wesentliche Aspekte für die Beurteilung sind die Zutaten, die Art der Kühlung und die Erhitzung im Haushalt. Vegetarische Lasagne schneidet aus Umweltsicht eher besser ab als fleischhaltige Lasagne da Fleisch eher höhere Belastungen verursacht. Gekühlte Lasagne verursacht geringere Belastungen als tiefgekühlte. Eine lange Lagerung im Tiefkühlfach führt zu besonders hohen Belastungen. Zur Verringerung dieser Belastungen wird die Nutzung energieefizienter Tiefkühlgeräte empfohlen. Die Zubereitung in der Mikrowellenherd verbraucht weniger Energie als die Erwärmung im Backofen. Die Verpackung und Transporte sind bei diesem Produkt hingegen weniger wichtig für die Beurteilung der Umweltbelastungen.

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